Erinnerst Du Dich noch an Rostock-Lichtenhagen?

Zum zwanzigsten Mal jähren sich nun bald die Ereignisse von Rostock-Lichtenhagen vom August 1992, wo ein rassistischer Mob aus Neonazis und Bürgern aus der vermeintlich demokratischen und vom Extremismusvorwurf gänzlich frei gesprochenen Mitte der Gesellschaft die Zentrale Aufnahmestelle für Asylsuchende und eine benachbarte Vertragsarbeiter_Innen-Unterkunft über mehrere Tage hinweg angriff und dabei auch den Tod von Frauen und Kindern billigend in Kauf genommen hätte. Unzählige Umherstehenden quittierten diesen Wahnsinn noch mit freudigem Jubeln und dem Grölen menschenfeindlicher Parolen. Spätestens hinterher war mensch jedoch um keine noch so fadenscheinige Ausrede verlegen, um das eigene Gewissen zu beruhigen und die eigene Person von Schuld frei zu sprechen. Eine kleine, musikalisch untermalte Impression der Ereignisse findet mensch im nachfolgenden Musikstück:

No Nation Mixtape 2009 – Lichtenhagen 1992

Um die Wut und die Empörung über diese Ereignisse nicht nur in sich hinein zu fressen, sondern mit anderen fühlenden Menschen in nutzbare Energie umzusetzen, die eine gesellschaftliche Veränderung bewegen helfen kann und laut herausschreit, was sich das deutsche Gewissen verschwiegen wünscht, sollte jede_R am 25. August 2012 nach Rostock-Lichtenhagen aufbrechen und die antifaschistischen Demonstrationen unterstützen, die unter den nachfolgenden Links zu finden sind:

Demo: Grenzenlose Soldarität // 25. Au­gust 2012 // 14Uhr // Bahn­hof Lüt­ten Klein
Demo: Das Problem heißt Rassismus // 25. Au­gust 2012 // 14Uhr // Rostock-Lichtenhagen

Wer mehr über das rassistische Pogrom von Rostock-Lichtenhagen wissen möchte, der sei auf den nachfolgenden Wiki-Eintrag:

Wikipedia-Artikel über Pogrom von Rostock-Lichtenhagen

und den Dokumentarfilm:

„The truth lies in Rostock“

verwiesen. Für grenzenlose Solidarität und gegen jeden Nationalismus! Alerta Antifascista! Auf nach Rostock-Lichtenhagen!

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