Nordhausen kommt groß raus – kein Grund zur Freude!

Mit geradezu atemberaubender Frequenz macht unsere wunderschöne Rolandstadt derzeit von sich reden…
Genauer gesagt macht der lästige Anteil verblendeter Nordhäuser_innen von sich reden, welcher sich kürzlich Aktionsgruppe Nordhausen getauft hat (früher hieß die Frucht nationalistischer Idiotie noch: „Autonome“ Nationalisten Nordthüringen – wenigstens haben die Komarad_innen scheinbar erkannt, dass Faschismus und Autonomie sich ausschließende Ideen sind) und seitdem durch eine Reihe von (mit Verlaub: ausschließlich geistfreien) Aktionen in Erscheinung getreten ist.

An dieser Stelle verweisen wir deshalb auf die beiden jüngsten Zeit-Störungsmelder-Artikel über die „Stadt im Herzen Deutschlands“:

Wie Nordhausen zur Nazi-Hochburg wird

Braune Hegemonie in Nordhausen: Bekennender Neonazi als Auszubildender in der Stadtverwaltung

Die Reflexionen der Kommentator_innen der örtlichen Online-Medien über die angeblich so offensichtliche Äquivalenz von „Lechts und Rinks“, machen sicherlich (mindestens) jeden Menschen von Verstand fassungslos und zeigen, dass der Extremismus der Mitte immer gefährlichere Züge annimmt. Dem entgegen zu wirken, sei auf nachfolgende Broschüre der Antifaschistischen Linken Berlin (ALB) verwiesen:

ALB-Broschüre: Total Extrem

Um der traurigen Situation noch etwas Poesie zu verleihen, sei nachfolgend der werte Herr Martin Niemöller zitiert:

Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.

Damit es nicht noch einmal soweit kommt: Organisiert den antifaschistischen Selbstschutz! Alerta Antifascista!