Archiv für Februar 2013

Schon wieder ein Nazitreffen im Hufhaus

Nach Ilfeld, Landkreis Nordhausen, Thüringen, lädt kommendes Wochenende (02./03. März) Neonazi Meinolf Schönborn ins Hufhaus ein. Zu hören gibt es den zweiten Teil der „Seminarreihe Weltanschauung“.

Es berichten: Publikative.org, Indymedia sowie Bürgerinnen und Bürger gegen extreme Rechte.

Auch die rechtsextreme „Aktionsgruppe Nordhausen“ schaltet für die nahe gelegene Veranstaltung Werbung und unterstützt damit eine Weltanschauung, deren menschenverachtender Charakter über das doppelte S in Schönborns abschließendem Schlusswort der Einladung zur Seminarreihe symbolisiert wird.

agndh

Perspektiven auf ein Freundschaftsspiel

Jetzt geht das schon wieder los: ja, es muss einfach sein. Die Wackerfront ist ein Hort von Nazis und rechtsoffenen Menschen, welche die Augen vor der Gesinnung ihrer Fankurvennachbarn verschließen und/oder mit dieser symphatisieren.

Den Versuch einer Nachweisführung für die Rechtslastigkeit der Wackerfront findet mensch beim Zeit-Störungsmelder.

Der Verein, FSV Wacker Nordhausen, ist überaus bemüht (… Rosen auf den Weg gestreut…) mit seiner Fan-Gruppierung zu einer Lösung des Nazi- (oder doch nur des Image???)-Problems zu kommen, nimmt an einer Podiumsdiskussion teil und beruft einen Fan-Gipfel ein. Das Ergebnis aus Vereinssicht in einem Wort: Es-gibt-kein-Nazi-Problem-bei-der-Wackerfront!

Das Freundschaftsspiel vom vergangenen Sonntag, den 17.02.2013, zwischen dem RSV Göttingen 05 und den wackeren Nordhäuser*innen wird vor diesem Hintergrund von der nnz und von den Fans des Göttinger Vereins – wie zu erwarten war – überaus unterschiedlich wahrgenommen…

Was bleibt (dank Johnny Mauser) zum Rolanddorf Nordhausen zu sagen:

Johnny Mauser – Aus Purer Feindschaft

Wer steht denn da?

Ach ja, wenn das mal nicht wieder eine harte zu-Null-Niederlage der Kamerad_innen in Dresden war – oder (für unsere verwirrten Nazidepp_innen) positiv formuliert: ein sehr ertragreiches Ereignis für Kamerad_innen mit masochistischer Ader – die scheinen Spaß am alljährlichen Desaster zu haben. Denn da stand er wieder, der nationale Unverstand und stand und stand und stand… im Donnern antifaschistischer Sprechchöre und ganz gemeiner Schneebälle (da war eine Menge Schmutz drin..) durften sich die selbsternannten Retter_innen – ja, von was eigentlich; polizeilich geschützter Stehplätze?! – den Dresdner Hauptbahnhof intensiv anschauen… Muss nervig sein, aber wem’s gefällt…

Gefallen finden wir an der hervoragenden Arbeit der Filmpiraten, die auch dieses mal wieder ein wunderbares Video erstellt haben – Danke dafür!

Das Wort zum Tag – Kommt nach vorne!

Da die sächsischen Behörden keine auch noch so kleine Möglichkeit auslassen, den notwendigen antifaschistischen Widerstand zu kriminalisieren, ist es an uns, Solidarität mit denen zu zeigen, die stellvertretend für uns ALLE auf die Anklagebänke gezerrt und verurteilt werden. Denn:

Getroffen sind WENIGE – gemeint sind wir ALLE!

Nachdem bereits vor einiger Zeit Lothar von der sächsischen Justiz in die Mangel genommen wurde, hat es nun kürzlich Tim getroffen.

Wir lassen uns nicht beirren und werden uns wieder und wieder widersetzen, Nazis blockieren und dabei unsere Mittel selbstbestimmt auswählen – bis die Scheiße aufhört! Darum geht es auch dieses Jahr wieder auf nach Dresden – kommt nach vorne! Unsere Solidarität gegen ihre Repression:

!No estamos tod@s – faltan l@s pres@s!

Dankenswerterweise hat Burners Holger einen musikalischen Beitrag zum Thema Solidarität geleistet, den wir nachfolgend zur Affirmation des zuvor Gesagten wiedergeben möchten: