Archiv für Mai 2013

Der Druck steigt…

Ein heißes Wochenende steht bevor – also: schnürt die schnellen Schuhe und packt das Ränzlein mit bedacht. Denn, je nach Geschmack, kann mensch an diesem Wochenende entweder in Frankfurt am Main dem Kapitalismus aufs Dach steigen oder in Wolfsburg den Naz*innen ihre Zukunftsperspektiven vor Augen führen.

Warum denn nun schon wieder so ein Stress? Nun, wer auf viele Worte steht, der*die sei hierfür auf die Internetseiten von Blockupy und No-TddZ verwiesen.

Die Freund*innen musikalischer Meister*innenschaft mögen sich hingegen nachfolgend angesprochen fühlen (ein Hoch auf Kurzer Prozess – Ihr habt es äußerst atmosphärisch auf den Punkt gebracht):

Als Tipps für den*die ambitionierte*n Demonstrationsteilnehmer*in empfiehlt sich ferner ein Blick auf die Internetpräsenz der Roten Hilfe und/oder das Studium der nachfolgenden Audiobeiträge, die Dank der Musikanten von Kurzer Prozess, Chaoze One, Johnny Mauser und Refpolk entstanden sind:

Nordhäuser Bummis spazieren in Sonneberg

Wir verweisen an dieser Stelle auf die Teilnahme Nordhäuser Nazis an der NPD-Kundgebung am Samstag dem 18.5.2013 in Sonneberg.

In der Südthüringischen Stadt fanden sich neben regionalen Kartoffeln auch ein paar braune Jungs aus der Schnapsstadt ein: Roy E. hat wiedermal sein Fußvolk mobilisiert und in südlichere Gefilde karren lassen, um voll auf die Kacke zu hauen für die diesjährige Wahl zum 18. Bundestag. Mit am Start wieder Alexander L., der ein weiteres Mal sein rhetorisches Ungeschick unter Beweis stellen durfte. Wie großzügig von Onkel Roy; nach dem Gestotter vom 3.4.2013! Nicht zu vergessen, die Mitläufer-Jungbrut. In der Hierarchie ganz unten stehende Fahnenträger wedelten abermals artig der Fotobirne bis zur völligen Erschöpfung entgegen.

Damit es für die Wahl 2013 auch wirklich klappt, raten wir unserem Zuckerstück Roy trotzdem nochmal zu einem Friseurbesuch: dann klappt’s auch mit den Nachbarn!

Nazikonzert in Sollstedt aufgelöst!

Wir dokumentieren an dieser Stelle einen Vorfall, der sich letzten Samstag, den 18.5.2013, in Sollstedt (Landkreis Nordhausen) ereignet hat.

Die rechtsradikale Band Kategorie C/ Hungrige Wölfe sollte ursprünglich im hessischen Eschwege spielen; da jedoch der dortige Veranstalter zu unfähig war, wurde die Veranstaltung kurzerhand in die Festhalle des thüringischen Sollstedt verlegt; eben dort sollte das Konzert als „Verlobungsfeier“ getarnt von statten gehen. Dumm nur, dass die Cops von der ganzen Sache Wind gekriegt haben und das ganze gegen 21 Uhr beendeten. Zu diesem Zeitpunkt waren circa 150 Kategorie C-Groupies, hauptsächlich aus Hessen, in der Festhalle anwesend, von denen sich dann auch einige nicht zu fein waren noch diverse Nazigassenhauer („U-Bahnlied“ etc.) anzustimmen.

Mit Ruhm bekleckert hat sich wiedermal das lokale Wurstblatt; die Thüringer Allgemeine titelte: „Polizei löst unerlaubtes Hooligan-Konzert in Sollstedt auf“. Dass Kategorie C eben nicht nur eine „Hooligan-Band“ ist, dürfte jedem Menschen auffallen, der sich eine Minute Zeit nimmt und sich mit den Texten dieser Gruppierung beschäftigt. („Deutschland dein Trikot, das ist schwarz und weiß, doch leider auch die Farbe deiner Spieler.“ aus „Deutschland dein Trikot“, Kategorie C, 2006). Die Neue Nordhäuser Zeitung, ebenfalls für Qualitätsjournalismus ohne gleichen bekannt, schaffte es sogar fehlerfrei den Artikel der TA nahezu eins zu eins zu übernehmen.

Es berichten:
Recherche Nordhessen
bnr.de

Schon wieder Hufhaus?

An dieser Stelle möchten wir auf einen Artikel von bnr verweisen, der es nahelegt, sich den 1./2. Juni mit den Anmerkungen Hufhaus, Nazis und Alerta im Kalender kenntlich zu machen…

… der Soundtrack zur nächsten Blockade!

Ai, was für ein Knaller! Für die nächsten Aktionstage am 1. Juni 2013 in Wolfsburg, am 3. August 2013 in Bad Nenndorf und egal wo auch sonst die Nazis ihre Propaganda verbreiten wollen, mit der neuen Mucke von ZSK gelingt garantiert jede Blockade:

Jetzt aber raus auf die Straße und los geht’s!

NPD bringt Marktwirtschaft zum Erliegen

Die NPD betrieb am 14.05.2013 Wahlkampf. Die Stationen Nordhausen, Sondershausen und Gotha waren dazu auserkoren worden. Zum Auftakt auf dem Wochenmarkt der Rolandstadt gab es einen Stehtisch, einen Sonnenschirm, ein politisches Plakat und eine mobile Boxenbude, die kilometerweit ungewollte „Wieschke-Worte“ und „Heise-Luft“ durch die Gassen Nordhausens ziehen ließ. KundInnen des Marktes verging dabei jegliche Lust am Einkaufen geschweige denn an „Politik“. Verkaufende des Marktes äußerten sich verärgert über den ohrenbetäubenden Lärm. Das Ordnungsamt Nordhausen war zwar anwesend, nahm jedoch keine Dezibel-Messung vor.

Auch die Aktionspuppe Nordhausen hielt sich bedeckt bzw. war kaum anwesend. Möglicherweise stufte die Gruppe den Schutz des NPD-Bundesverbandes vor weiteren Imageschäden als höhere Priorität ein. Auch kann die Abwesenheit des parteigebundenen Rädelsführers „Der-ist-verletzt,-der-Mann“ Roy E. diese Zurückhaltung verursacht haben.
Während Thorsten Heise gegen Amerika und dessen Produkte hetzte, verspürte mindestens der Systemadministrator und Socialmedia-Laie von AGNDH einen Stich im Nacken; wohlwissend das eigene Logo in der Schriftart eines bekannten Softdrinkherstellers erstellt zu haben. Heise blieb jedoch ruhig.

apndh

Als die Schallwellen nachließen, also keine Gefahr mehr bestand, beim Abgreifen von Brennmaterial durch die enorme Lautstärke der Redner gegen die Mauern des neuen Rathauses geschleudert zu werden, war die NPD wie durch einen Zaubertrick wieder verschwunden. Interessierte blieben verdutzt im Regen stehen, deckten sich kurzerhand am gegenüberliegenden Stand für Toleranz und Weltoffenheit mit Literatur ein und stießen auf offene Ohren nach dieser verstörenden Veranstaltung.

Die NPD schien bei dieser Wahlkampfaktion weniger an den Menschen interessiert zu sein, eher ging es der Partei um das mediale Ereignis, analog zu „H. über Deutschland“, in mehreren Städten an einem Tag Aufmerksamkeit auf sich ziehen zu können. In Gotha wurde die Vorstellung schließlich von Demonstrierenden umstellt und verhangen.

Propaganda-Besen geschwungen!

Eine erneute Zusendung ideologisch belasteten Sondermülls hat uns erreicht.

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Danke für euren Support!
Mailt uns auch weiterhin eure Erfolge.

Verleumdungs-Nachspiel weitet sich für NPD aus!

Seit einem Monat wird die gelungene Aktion antifaschistischer Aktivisten während der Gedenkextrawurst Rechtsdenkender auf dem Internetauftritt der NPD Nordhausen mit dreistem Trotzverhalten beantwortet.
Ein gänzlich unbeteiligter Jungunternehmer dient der Partei als Sündenbock. Noch immer wird dieser als „Stadt-Affe“ diffamiert und dessen Arbeitsort benannt.
Die Hetz-Reaktionen der NPD- Sympathisanten auf einer bekannten Social-Media- Plattform hatten im Juli 2012 einen ähnlich bitteren Anstrich, als in Nordhausen Ost ein (polizeilich bestätigt) unschuldiger Passant als vermeintlicher Kinderschänder beschimpft, geschlagen und von der NPD Nordhausen per Handzettel die Existenz zerstört bekam.
Bislang ist kein Handeln, auch nach anwaltlicher Abmahnung, einer Unterlassungserklärung, einer geforderten Verbreitungsauskunft des Artikels und einer Übernahme der Verfahrenskosten, ersichtlich. Die Diffamierung ist dennoch auf der Parteiseite zu finden. Auch folgte bisher auf die einstweilige Anordnung des Landgerichtes aus Mühlhausen, die es verbietet den Geschädigten weiterhin als „Stadtaffen“ und als einer der Kletterer zu bezeichnen, keine Einsicht.
Eher steht der redaktionell Verantwortliche der Nordhäuser NPD selbst am Rande folgender Gegendemonstration, provokant breitbeinig hinter Hamburger- Gittern, und lässt Muskeln spielend seine Kamera Gesichter politischer Gegner für die NPD eigene „Anti-Antifa“ sammeln.

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