Pogrome verhindern…

… der deutsche Mob fühlt sich schon wieder bemüßigt, gegen geflüchtete Menschen zu hetzen und pogromartige Stimmung zu verbreiten. Die Erinnerungen an Rostock-Lichtenhagen, Mölln, Hoyerswerda und die vielen weiteren Stationen rassistischer Mobilmachung Anfang der 90er Jahre werden wieder wach, sekundiert von der gleichen medialen und politischen Hetze, die schon damals Öl ins Feuer der Rassist*innen gegossen hat.

Was allein in den letzten Wochen an Anschlägen auf von Migrant*innen bewohnte Häuser verübt wurde, zeigt eine vom Infoladen Sabotnik erstellte unvollständige Chronik.

Jede*r der*die Zeit hat, sollte sich aufmachen, um den Geflüchteten zur Seite zu stehen und den deutschen Zuständen den Kampf anzusagen. Die nächsten dafür geeigneten Termine sind der kommende Freitag (8.11.) in Erfurt und der darauf folgende Samstag (9.11.) in Greiz sowie jeder weitere Tag in dieser kapitalistisch zugerichteten Welt… Refugees welcome – bring your families!

Den Kollegen Mauser und Gips sei gedankt, denn sie haben einen Soundtrack vorbereitet, der es auf den Punkt bringt:

… und vielleicht noch einen Zacken progressiver formulieren es dankenswerter Weise Koljah und Tai Phun:

No border – no nation! Fight racism, now!