Arbeitseinsätze

Kammwegklause dichtmachen!

Die Kammwegklause nervt schon lange. Deshalb gibt es eine nette Antifa-Demo in Erfurt, die am 20.12.2014 den Nazis die Party vermiesen soll und sich gegen die Kammwegklause und das geplante Konzert richtet. Den Aufruf und alle Infos findet mensch hier.

Demo_Kammwegklause_Flyer

Friedrichroda is calling!

Ja, ja – eine der traurigsten Veranstaltung des selbsternannten „Opfervolkes“ findet auch dieses Jahr wieder in der Metropolregion Friedrichroda statt. Nazis wollen hier – ungestört von der lokalen Bevölkerung – vor sich hin jammern und Geschichtsrevisionismus betreiben.

Aber, ungestört? No way! Denn auch in diesem Jahr haben findige Antifaschist*innen aus Südthüringen ein spannendes Programm rund um diese geistige Kackschlacht der Nazis zusammengestellt. Was da geht, dass findet mensch unter nachfolgendem Link heraus.

Friedrichroda_2014

Angebot für Kurzentschlossene…

… wer jetzt noch keinen Platz für einen Bus zur Blockade des Naziaufmarsches am Samstag (7.6.2014) in Dresden ergattern konnte, der*die kann sich noch mit der taufrischen Autonomen Antifa Erfurt in Verbindung setzen. Wir sehen uns…

Den Nazis keinen Meter!
Das finden auch die Kollegen von Radical Hype! Dankeschön und ab dafür:

Endlich im Sommer nach Dresden!

Nachdem wir an dieser Stelle in den letzten Jahren immer wieder zu antifaschistischen Winterfestspielen im Februar nach Dresden einladen durften, wird es in diesem Jahr endlich auch im Sommer nach Dresden gehen! Ursächlich hierfür ist die Notwendigkeit, den „Tag der deutschen Zukunft“ am 7. Juni 2014 konsequent zu verhindern und den Nazis zu zeigen, dass sie in Dresden und sonstwo keine Chance haben. Alle wichtigen Informationen findet mensch hier.

No_TddZ_2014_Header

Heute: Vorabenddemo

Schon heute lohnt es sich nach Magdeburg zu reisen, um ein Zeichen gegen Nazis und staatliche Repression gegen linke Strukturen zu setzen. Denn die Vorabenddemo lädt wieder dazu ein, es ordentlich krachen zu lassen und ein ernstzunehmendes Anliegen auf die Straße zu tragen. Für nähere Infos checkt die Internetseite der Organisator*innen und zur Erbauung dient das folgende Mobivideo:

Was bleibt festzuhalten? Den Nazis keinen Meter!

Bericht über Demonstration „Refugees Welcome“ in Erfurt

Dem Aufruf zur Demonstration „Refugees Welcome“ der Gruppe f.r.a.i. folgten am Freitag, dem 08.11.2013 über 200 Menschen, um ausgehend vom Erfurter Hauptbahnhof, über den Anger zum Domplatz ein Zeichen der Solidarität mit Geflüchteten zu setzen. In Redebeiträgen wurde die restriktive, drohnen- und satellitengestützte Flüchtlingspolitik der Festung Europa kritisiert und die aktuelle Pogromstimmung deutscher Wutbürger gegenüber Asylsuchenden verurteilt. Erfahrungsberichte direkt Betroffener und der Gruppe „Lampedusa in Hamburg“ erweiterten mit erlebten Details die Vielschichtigkeit der Problematik.

In der monotonen Hektik des alljährlichen Shoppingmarathons ist die Demonstration für manche Kaufaffine zu einer unerwarteten „Attraktion“ geworden, die zum Stehenbleiben, Filmen, Nachfragen oder zu Beifall animierte.

Auf nach Greiz!

Schere schlägt Papier und Blockade schlägt Nazis – again and again…

Es muss schon echt ziemlich nervig sein, wenn mensch eigentlich mit der Absicht durch die ganze Bananenrepublik Schland gurkt, um stets am Takt vorbei zu trommeln, unverständliches Geseier in Mikros zu brabbeln sowie geschichtsrevisionistische Propagandatränen zu vergießen und dann am Ende nicht an den Ort seiner*ihrer Begierde vordringen kann, weil ein „schwarz-bunter Mob“ aus Bürger*innen und Antifaschist*innen mal wieder mit Aktionen zivilen Ungehorsams die Straßen und Plätze besetzt hält. So geschehen in Bad Nenndorf – Nazis failed!

Es waren teilweise verrückte Szenen, die sich da abgespielt haben: – Bullen mit (Getränke-)Pullen für Demonstrant*innen; – ein Bulle im Lautsprecherwagen, der eindeutig einen massiven Clown gefrühstückt hatte; – Dixi-Klos als Lockmittel zur Auflösung und Umverlegung der Blockade (WTF?); – Demonstrant*innen die in Sprechchören Essen von der Polizei einfordern; – ein Bürgerbündnis, das sich solidarisch an den Blockaden beteiligt; – ein VFL Bad Nenndorf der ebenfalls blockiert und und und…

Aber auch Altvertrautes konnte mensch finden: – von der Staatsmacht mit Schmerzgriffen aus der Kette gerissen und über den Boden geschleift werden; – Erkennungsdienstliche Behandlung; – Polizeigewalt; – dumme Sprüche und die ganze Scheiße…

Dass die Nazen sich wie Vieh behandelt fühlten, wie Kummerad Fischer aus dem Weimar’schen eindrucksvoll zu berichten wusste, kann dem nachfolgendem Videobeitrag entnommen werden (jetzt mal im Ernst: lange nicht so herzhaft gelacht – der Apfel fällt offensichtlich nicht weit vom Vieh, oder was? Ist Krepel nicht eine Beleidigung?):

Echt arm, wer wegen so einer scheiß Veranstaltung sein*ihr Wochenden wegwirft, der muss ein sehr trauriges Leben haben… Was passiert wohl als Nächstes? Werden sie anfangen, sich beim Malen mit Kreide zu filmen und die Videos mit pathetischer Fahrstuhlmusik unterlegt auf ihre Weltnetzseiten stellen… lasst Euch bloß nicht erwischen… einfach nur lächerlich.

Die Bilanz zeigt: Nazis sind gefrustet, weil sie nicht an den Ort ziehen konnten, der für ihre Inszenierung zentral gewesen wäre – also: verkackt! In der ganzen Stadt nehmen Menschen jeden Alters an unterschiedlichen Veranstaltungen gegen Rechts teil – unzählige Menschen sind auf den Beinen und helfen mit. Außerdem erkennen bürgerliche Demonstrant*innen die Legitimität des zivilen Ungehorsams (ebenso wie die Brutalität der staatlichen Repression) und blockieren zusammen mit den Antifas – wie geil. De facto ist damit das Ziel der Nazis nicht nur verfehlt, sondern das ganze Gegenteil erreicht worden… Hut ab, gut gemacht.

Achso, falls sich jemand im Nachgang nochmal mit dem Repressionsapparat konfrontiert sehen sollte (unliebsame Post oder gar Hausbesuche), empfehlen wir die Lektüre eines Textes der Roten Hilfe Hannover.

Als kleine kulturelle Leckerlies gibt es jetzt noch Johnny Mauser samt Trouble Orchestra (mit einem Gruß an Schland und seine Patridioten):

und Martin Meiwes (mit einem Gruß an alle Nachtschwärmer*innen da draußen):

Immer dran denken:

Für die Freiheit – für das Leben – Nazis von der Straße fegen!

Leinefelde, wir kommen!

Alle raus aus dem Sessel und rein in den Demonstrationszug! Am Samstag, den 4.5., gilt es in Leinefelde wieder den Nazis in die braune Suppe zu spucken – nachdem der 1. Mai in Erfurt erneut eine Schlappe für die Naz*innen war, legen wir jetzt gleich noch ein Brikett nach und sorgen für Katerstimmung beim nationalen Unverstand…

Informationen findet mensch hier.